Inge Jastram – Malerei/Grafik ,

Jan Jastram – Plastiken aus Holz und Papier und

Line Jastram – Metallobjekte und Schmuck

05.05. – 01.07.2017

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Die Ausstellungseröffnung findet um 19:30 Uhr, am 05.05.2017, in der Galerie Teterow statt.

Einladungskarte

Zu sehen ist ein künstlerisches Dreigestirn der Familie Jastram in mehreren Generationen. Die brillante Grafikerin Inge Jastram wurde 1934 in Thüringerin geboren und zog 1957 mit ihrem Mann, dem bekannten Bildhauer Jo Jastram nach dem Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee in dessen Vaterstadt Rostock. Aus Inge Jastrams expressiver Künstlerhand stammen exzellente Kaltnadelradierungen mit Illustrationen zu Werken der klassischen Literatur und freie Grafik, die immer wieder die sensible Welt der Frauen und der Artisten spiegeln. Die Grande Dame der Radierung arbeitete für Hinstorff und den Eulenspiegel-Verlag, schuf aber auch große Wandmalereien in Rostock.

Enkelin Line wurde Mitte der 1980er in der Jastramstadt Rostock geboren, studierte dann Bildhauerei in Halle Burg Giebichenstein und lernte in verschiedenen Goldschmiedewerkstätten von Hamburg über Berlin bis Turin ihr faszinierendes Schmuckhandwerk. Edle Steine und Fassungen sind wie aus der Natur entnommen und bilden Silberfäden, Granatbeeren und Süßwasserperlenzweige. Ihre schmucken Stücke waren zu sehen von ganz Deutschland über Italien bis St Petersburg.

Sohn Jan Jastram ist im Wesentlichen dem Norden treu geblieben. Nach Architekturstudium, Tischlerlehre und Studium für Holzgestaltung in Schneeberg arbeitete er freischaffend auf dem Darß und lebte und arbeitete in Schwerin. Jan Jastram formt mit archaischen Skulpuren in vereinfachter Formensprache Seelenlandschaften. Seine Papierskulpturen gleichen südamerikanisch farbfrohen Flugwesen.

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